Re: Instinkt und naturgemäße Lebensweise voller Liebe


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Geschrieben von Brigitte Rondholz am 15. Februar 2006 08:43:05:

Als Antwort auf: Instinkt geschrieben von angelika2 am 15. Februar 2006 00:27:59:

Liebe Angelika,


>also zum Instinkt ...
>Der Instinkt ist das erste, dass sich im Menschen ausbildet.
>Zuerst fühlt das Lebewesen, dass es eins ist mit allem (im Bauch der Mutter).
>Auch wenn es aus dem Bauch bei Mama ist, merkt es erst allmählich, dass es nun - physiologisch -
>entkoppelt ist. Nun merkt durch die Sinne was ihm gut tut und was nicht.

Ja, das ist zweifelfrei richtig.


>Diese intensive Phase der Sinne dauert ca. bis zum 6. bzw. 7. Lebensjahr.
>Alles was durch die entstandenen Gefühle - vorallem in dieser Zeit - geprägt wurde, manifestiert sich besonders. Mit Logik läßt sich diesem Fundament später nur schwer beikommen.

Auch dem stimme ich zu.

es sei denn ...


... man findet den "Stein der Weisen" und findet eine soooo tolle Ernährungsweise, dass die alten Prägungen immer mehr von den neuen überdeckt werden.

Dann denkt man gar nicht mehr viel nach, sondern isst intuitiv das Richtige und freut sich jeden Tag aufs Neue darüber. tanzen

>Als Erwachsener kann man sich - weiterentwickeln.

Oh ja.


>Vom Instinkt kann man dort aufbauen, wo das Fundament vorhanden ist.
>Mutterliebe und Naturverbundenheit sind sehr gute, mächtige - um nicht zu sagen die wichtigsten Teile des Fundamentes.
>Instinkt ist heute (leider) bei jedem anders ausgeprägt (dank gewisser Institutionen). Am leichtesten tun sich jene, die in ihrer Kindheit vorurteilslos und bedingungslos geliebt bzw. angenommen wurden.

Ein guter Gedanke. Ja, die Liebe ist das Wichtigste und auch sie ist NUR kostenlos zu haben. tanzen

Also, Ihr Lieben: Wuchtert heut mal wieder mit diesen Pfunden, auch wenn der "Valentinstag" schon wieder Schnee von gestern ist. liebe


>Jene die immer auf das Urteil anderer geprägt wurden, weil sie nie erfahren haben, dass sie gut sind, wie sie sind, werden immer leicht manipulierbar sein. Egal in welcher Ernährungsweise, egal wo auch immer ein Mensch sagt: "Ich mache es so, macht es mir nach!"

Yep, so ist es wohl. Deshalb bin ich auch so glücklich mit der Urmethodik, weil sie kein "Menschenwerk" ist, sondern ein Werk von "Mutter Natur". Und die hat sich noch nie geirrt und es ist auch nicht anzunehmen, dass sie sich jemals ändern wird. Mit ihr seid ihr immer auf der SICHEREN Seite.


>Wobei natürlich auch hier ein Lösungsweg besteht (die Liebe, die Liebe ...).
>Ich denke dass niemand, der über den Instinkt als solchen schreibt, Böses im Sinn hat.

Da hast du recht...


>Es ist aber doch ein Hinweis, der sehr anspruchsvoll für potentielle Empfänger ist.
>Die Problematik ist die, dass man damit an sich selber am meisten zu arbeiten hat und es eben keine 08/15 Antworten gibt.
>Eine gesunde Einstellung zu allen körperlichen Funktionen tut not; Um als Erwachsener die Grenzen zu manifestieren - erfährt man an sich selber häufig genung den Sturz in Exzesse, in ein Zuviel oder in ein Zuwenig.

Das ist mir jetzt zu wenig konkret ... gruebel


>Beispiel: Da nützt es nichts, wenn die Logik sagt: Mono essen, wenn z.B. das Mischen schon zur Gewohnheit wurde. Später erworbene Gewohnheiten - sofern sie nicht mit Liebe gekoppelt waren - lassen sich allerdings eher umgewöhnen.

Wobei man sagen muss, dass diese "Misch-Phobie" auch albern ist. Es ist nicht schlimm naturgemäße Sachen zu mischen. Immer gut kauen und einspeicheln und dann wird alles wunderbar verdaut.


>Egal in welchem Bereich des Lebens: Das In-sich-hineinhorchen bzw. -spüren bleibt die anspruchsvollste Arbeit von uns Erwachsenen, solange wir so aufgewachsen sind, unsere Gefühle (spätestens ab dem 7. Jahr, meist sogar noch früher) ignorieren bzw. unterdrücken zu müssen.

Yep - das ist eines der Dramen unserer Zivilisation...


>Das Verdrängen ist leider eines der Hauptprobleme der Gesellschaft: durch das - absolute - Definieren von "Gut" und "Schlecht" und dem Versuch, "Schlechtes" einfach zu unterdrücken.
>Sehr zuversichtlich bin ich, dass dies von Generation zu Generation besser wird: Für jene, die gelernt haben, auf ihr (eigenes) Inneres zu hören und es auch anerkennen und dies durch Vorleben weitergeben.


Diese Hoffnung habe ich auch, denn Urkostkinder sind einfach toll und stahlen so viel Gutes aus, das müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn das keine nachhaltigen Auswirkungen hätte.


--


"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."
(Buddha, Gautama (-560--480)






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