Re: Guy-Claude Burger – seine Verbrechen und gröbsten Fehler


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Geschrieben von Hanna am 13. Februar 2006 19:31:20:

Als Antwort auf: Guy-Claude Burger – seine Verbrechen und gröbsten Fehler geschrieben von Brigitte Rondholz am 12. Februar 2006 23:56:51:

Hallo Brigitte,

>> Zu seinen weiteren Irrtümer und Verwirrungen gehört seine Lehre von einem „Nahrungsinstinkt“, den es so nicht gibt.

Dies hängt wohl von der Definition des Begriffes „Instinkt“ ab (vgl. Wikipedia: „Es ist bis heute schwierig, das Wort Instinkt genau zu definieren, da es bei unterschiedlichen Autoren eine unterschiedliche Bedeutung haben kann. (…) Heute vermeiden die Psychologie und die Verhaltensbiologie weitgehend diesen nie eindeutig definierten Begriff und ersetzen ihn durch „angeborenes Verhalten“. Instinkte spielen allenfalls noch als Metapher für funktionale Zusammenhänge eine Rolle, deren physiologische Grundlagen noch nicht geklärt sind.“). Ich meine, dass, wie bei vielen anderen menschlichen Verhaltens- und Erlebnisweisen auch, „Instinkte“, Erfahrung, Denkprozesse, „Intuition“ etc. in der Ernährung unentwirrbar zusammenwirken (sollten).

In jedem Fall übertreiben es manche Rohköstler/Instinctos mit ihrem Vertrauen in den „Instinkt“ bzw. interpretieren seine Signale im Kontext (gezüchtete Nahrungsmittel, sitzende Lebensweise, Eingesperrtsein im Zimmer, Kühlschränke und Orkospakete anstelle ursprünglicher Nahrungsverfügbarkeit in einem ursprünglichen Biotop, Trocknungstechniken, Essensfahrpläne u.v.m.) falsch.

Hanna




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