Auch die kleinen Rädchen sind wichtig!
Geschrieben von Brigitte Rondholz am 26. Januar 2006 10:12:29:
Als Antwort auf: Re: Danke für deine Mühe, diesen Brief zu verfassen! geschrieben von Alfons - das Eichhörnchen am 26. Januar 2006 00:49:24:
Ihr Lieben,
>>Bei mir machen sich da oft einfach nur noch Gefühle der Resignation breit...
Nein, das ist nicht der Sinn meiner Postings.
Bei mir ist es auch grad umgekehrt. Mich beflügeln krasse Misstände. Je schlechter die Umstände werden, die mich umgeben, desto stärker werde ich. Kann man dran arbeiten, versucht es mal.
>ach...und ich dachte schon ich sei der Einzige hier, der Gedanken wie; "Menschheit verrecke endlich!", oder; "Menscheit. Du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu!" mit sich herumträgt.
Ich denke so etwas nie. 
Man darf sich nicht so wichtig nehmen. Dann überfordert man sich und wird depressiv. Wir sind alles kleine Rädchen im großen Getriebe des "Universums" oder im Kleineren: der Welt.
Schon Kurt Tucholsky befand:
Der Friedhof liegt voller Menschen,
ohne die die Welt nicht leben konnte.
Ja... so in etwa... was aber nicht hieße, dass die "kleinen Rädchen" nicht wichtig fürs "große Ganze" wären.
>Großartig, dass Brigitte diesen Kampf gegen (wie es manchmal scheint...) Windmühlen so engagiert weiterführt. Ich habe für mich festgestellt, dass es mir, wenn ich mich zu intensiv mit diesem ganzen perversen Scheiß, den wir Menschen so tagtäglich anstellen, beschäftige, einfach nicht gut geht. Das raubt mir die Energie, und schadet der Psyche. Ich bin nicht gleichgültig, sondern mich vor dem Radio, Fernsehen und der Zeitung abzuschotten ist reiner Selbstschutz...
Ein kleines, aber wichtiges Rädchen im kurzen Abschnitt meines Lebens zu sein ... für meine Familie, für Schwächere und für das große Ganze, was ich "Mitwelt" nenne, hilft mir, immer noch glücklich und zufrieden jeden Tag zu beginnen und zu beenden.

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Immer noch aktuell:
Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen. Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.Alexander von Humboldt
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