Mythos Eiweiß: Die Natur hat immer recht: Erkennt es anhand der Muttermilch
Geschrieben von Brigitte Rondholz am 17. Januar 2006 12:57:34:
Als Antwort auf: Re: Die Eiweißlüge! Die Natur hat immer recht: Erkennt es anhand der Muttermilch .. geschrieben von Tabea am 17. Januar 2006 09:07:27:
Liebe Tabea,
>ich danke für eure beiden beiträge und guten links, auf denen ich gerade lese.
Das freut mich sehr, vielleicht war es ein bisserl lang, aber da die Trittbrettfahrer des "Eiweißmythos" auch immer sehr aktiv sind, ihre Mitmenschen zu verunsichern, weil sie glauben, ihre ureigensten Probleme verallgemeinern zu können
musste es halt mal wieder etwas grundsätzlicher sein. Das Wichtigste noch mal:
Der Clou ist doch, dass mensch SEHR SEHR wenig Eiweiß braucht.
Selbst ganz am Anfang unserer Entwicklung - als Säugling - wo der so unfertig auf die Welt kommende Mensch (so unfertig kommen sonst nur noch Elefanten zur Welt!) noch soooo viel wachsen muss (Verdoppelung des Körpergewichts innerhalb der ersten 4 - 5 Monate ...), kommt er mit erstaunlich WENIG Eiweiß im Vergleich zur Tierwelt aus, und doch wird kein vernünftiger Mensch bezweifeln, dass die Muttermilch in der Zusammensetzung ihrer Nährstoffe haarklein auf die Bedürfnisse des Babys abgestimmt und richtig ist, oder?
Sie enthält wenig Eiweiß, viele wertvolle Fettsäuren, alle Vitamine, aber wenige Mineralsalze. Muttermilch enthält mehr Kohlenhydrate als Tiermilchen. KH hauptsächlich (zu 90 %) als Laktose "Milchzucker". (Aber dieser Milchzucker sättigt besonders gut und zeigt dem Baby genau, wann es genug getrunken hat.)
Tja... Sakra... noch einmal... GEHT DAS DENN überhaupt??
SO WENIG Eiweiß? Ha ha ha...da müssen sich die "Mangel"-Fritzen im Instinkto-Lager, die Müller-Burzels aber noch was einfallen lassen, da könnte man doch auch herrlich NEMs verhökern... und "Zweifel" schüren!!
Muttermilch enthält also im Vergleich zu Kuhmilch viel weniger Eiweiß.
Wir wissen, dass ein zu hoher Eiweißgehalt in der Säuglings- und Kleinkindnahrung die Nieren schädigt.
Im späteren Leben auch.

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Immer noch aktuell:
Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen. Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes.Alexander von Humboldt
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