Die Eiweißlüge!


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Geschrieben von Durian am 16. Januar 2006 14:12:59:

Hallo zusammen,

Die meisten von uns wissen sicherlich noch was sie so verzehrt haben als sie Kochköstler waren.Viele kamen auf eine beträchtliche Menge Eiweiß, meisten lag dieser im Schnitt bei 60 bis 80gr. am Tag, manche verzehrten noch mehr.

Als ich die ganzen Rohkostbücher las bin ich immer wieder auf die Begriffe Eiweißmast gestoßen und das die Menschen an den übermaß an Eiweiß erkranken. Insbesondere vom tierischen Eiweiß war die rede oder von denaturierten Eiweißen. Obwohl der Körper so oder so das Eiweiß erst einmal in den einzelnen Bausteinen (Aminosäuren) zerlegen muss.
Ob roh oder denaturiert, der Körper zerlegt es erst einmal, nur bei der denaturierten Nahrung verbraucht dieser mehr Energie und man ist erschöpft und wird auf die dauer krank, genauso bei tierischen Eiweißen!

Heute ist wieder viel von den Ängsten einiger Rohköstler zu hören, das sie zu wenig Eiweiß haben. Die Frage lautet haben sie wirklich zu wenig Eiweiß aufgenommen oder nimmt der Körper sie nicht auf?

Nach der DGE nehmen die meisten Rohköstler zu wenig Eiweiß auf und hätten daher einen Mangel.
Nach der DGE nehmen die meisten Rohköstler auch zu wenig kcal zu sich.

Wie die meisten sicherlich schon gemerkt haben kann das auch nicht stimmen sonst wären wir schon verhungert.Man kann fast die ganzen Daten und festgelegten Parameter vergessen, sie hauen einfach bei Rohköstler nicht hin.

Mein Speiseplan sieht im Moment so aus:

Vormittags: Einige Cassia Fistual Scheibchen mit sauberen Wasser.

Mittags: Ein Saft der besteht aus Karotte, Rote Beete, Sellerie, dazu kommen Spirulina, Chlorella, Gerstengras und Flohsamenschalen.
Dieser Drink hat fast 20gr Eiweiß
Der Saft variiert mal mit Grünkohl, Petersilie, frische Gräser und im Frühjahr bis Herbst rein jede menge Wildkräuter!!!

Abends: zwei Orangen, 300gr. Litschies, etwas Papaya, selten danach Banane, es kann auch sein, eine Ananas, eine Mango und ein stück Papaya oder Endiviensalat, eine Avocado, zwei Tomaten, manchmal Champions.
Ich komme dann auf höchstens 10gr Eiweiß

Manchmal als Betthupferl, noch eine Banane.

Das ist aber auch das höchste an Menge was ich verzehre, deswegen schreibe ich auch immer 20 bis 40gr. Eiweiß am tag habe ich.

Damit komme ich nun schon über 10 Jahre aus ich habe manchmal eher sogar weniger verzehrt, wenn ich seelisch unausgeglichen bin dann verzehre ich etwas mehr.

Im Frühjahr und Sommer sind auf jeden Fall die Wildkräuter unersetzlich und in manchen Breitengraden bekommst du auch noch im Winter die Kräuter.Franz konz schreibt in seinen Buch das er vermutet das in diesen kräutern ein Biostoff ist der den Hunger stillt.

Ich bin froh das von den Rohköstlern die meisten Menschen vegan leben, und jemand der gerne auch vegan bleiben möchte aber Angst hat durch die Verunsicherung die durch viele Meinungen zustande kommt, der hat immer viele Möglichkeiten.

Um die Proteinsynthese zu erhöhen gibt es viele Möglichkeiten, es sind meine Erfahrungen:
Man kann vor einer Proteinreichenmahlzeit den Saft einer Zitrone trinken, diese hebt die Säurespiegel der Magensäure.

Eine halbe stunde vor der Mahlzeit kann man etwas Ananas oder Papaya verzehren, diese sind absolute Eiweißverwerter. Auch die Kerne der Papaya ungefähr 20 stück gut gekaut verzehrt, hebt die Verwertbarkeit.

Wir brauchen kein tierisches Eiweiß, warum sollte heute auf einmal ein Walker, ein Ehret, ein Shelton, ein Wandmaker und auch ein Franz Konz unrecht haben???

Es ist immer besser andere Möglichkeiten in betracht zu ziehen als ein Lebewesen zu töten, man kann es einfach ausprobieren. Die meisten Rohköstler sind meines erachten nicht konsequent im Grünverzehr.

Die meisten machen sich nicht die Mühe Wildkräuter zu pflücken. Man kann sie auch verarbeiten oder mit Avocado mischen, es schmeckt wunderbar. Man kann sich auch einen Proteinhaltigen Saft machen,bevor man darüber nachdenkt, doch nicht mehr vegan zu sein, weil er verunsichert wurde durch das geschwaffel anderer, der sollte des lieben tiere wegen, dann etwas blanchieren aber vegan bleiben. Wer aber roh bleiben möchte der sollte auf einen hohen Chlorophyllverzehr achten am besten über den Tag verteilt.

Wenn wir eine gute Nahrungsauswahl haben, so kommen wir auch in keinen Mangel.
Außerdem hat der Körper täglich einen millionenfachen Zellabfall der auch bei der Ergänzung, der einzelnen Aminosäuren helfen kann.

Es ist allerdings nicht nötig, sich mit einer Mahlzeit ein vollständiges Protein zuzuführen. Entscheidend ist die Gesamtzufuhr an Aminosäuren im Lauf des Tages, der Woche oder des Monats. Es tritt keineswegs ein Mangel ein, wenn man sich bei der Einzelmahlzeit nie ein vollständiges Protein zuführt. Wenn es dem Mittagessen am Montag an Lysin, einer essentiellen Aminosäure, fehlt, jedoch eine Mahlzeit fünf Tage vorher viel Lysin enthalten hat, wird der Mangel durch die Speicherung des Überflusses in der Leber und in anderen Körperzellen ausgeglichen.

Wenn es mal tatsächlich vorkommt das wir ein wenig Speck ansetzten, dann liegt das nicht an irgend welchen giften, sondern es zeigt wie gut die Urkost nährt.

Ein vegan angefuttertes Fett brauchen wir nicht mit tierischen Fetten, entgiften bzw. entschlüsseln wie manche tierleichenesser behaupten.

Das Fett verschwindet auch so wieder wenn wir weniger oder anders essen und wieder mehr bewegen.

Also wir kommen mit viel weniger kcal und weniger eiweiß aus als die DGE uns glauben machen will.

Die Nichtvegane Rohkost werden meistens von Menschen ausgeübt, die noch zu sehr mit ihrer Angst und Sicherheitsdenken verbunden sind, es ist ein überbleibsel von verunsicherten Menschen, die der Lüge aufgesessen sind "Fleisch ein Stück Lebenskraft."

Wer die Urkost lebt, der braucht sich keine Sorgen zu machen um den Eiweißstatus!!!


Gruss Dirk






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